Employer Branding

Was ist das und wieso sollte es jedes Unternehmen machen?

Mit großer Regelmäßigkeit beklagen sich Branchenverbände in den Medien über den Fachkräftemangel in vielen naturwissenschaftlichen und mathematischen Bereichen, so auch in der IT-Branche. Händeringend werden IT-Fachkräfte und Ingenieure gesucht und besonders kleine und mittlere Unternehmen sind von dem Fachkräftemangel-Problem betroffen.

Als kleines mittelständisches IT-Consulting-Unternehmen sieht sich auch die Allgeier Productivity Solutions in einer hart umkämpften Branche immer wieder großen marktbekannten Wettbewerbern gegenüber. Es stellt sich also die Frage, wie ein mittelständisches Unternehmen es schaffen kann, hervorragende Mitarbeiter zu akquirieren und diese dann auch zu halten. Denn es ist nicht zu verleugnen, dass ein Unternehmen seine guten Mitarbeiter für den dauerhaften Erfolg braucht. Sie sind wichtig, denn sie beraten nicht nur die Kunden, sie stellen auch die Produkte her und verkaufen sie.

Um sich aber im Wettbewerb abzugrenzen und die guten Mitarbeiter „zu ergattern“, kommt ein Unternehmen, das sich dessen Problematik bewusst ist, nicht umhin, eine Arbeitgebermarke (engl. Employer Branding) zu schaffen, die zum Ziel hat, eine Positionierung auf dem Markt als Arbeitgeber mit ausgezeichneter Reputation zu erlangen.

So ist es nicht verwunderlich, dass in einer kleinen Umfrage der Firma GLASER LEMKE Managementberatung GmbH zum Thema „Employer Branding in mittelständischen IT-Unternehmen“ herauskam, dass bereits 50% der kleinen und mittleren Unternehmen eine Arbeitgebermarke geschaffen haben, wozu auch die Allgeier Productivity Solutions gehört. Weiterhin wurde untersucht, welche Erwartungen die Unternehmen durch die Arbeitgebermarke haben. Hierbei wurde herausgefunden, dass die Unternehmen vor allem einen besseren Zugang zu hoch qualifiziertem Fachpersonal und eine bessere Bindung der Talente zum Unternehmen erwarten. Außerdem erhoffen sich 50-60% der Unternehmen eine höhere Effizienz bei der Durchführung von Recruiting-Kampagnen und generelle Wettbewerbsvorteile. Auch die Allgeier Productivity Solutions erwartete durch die Arbeitgebermarke eine effizientere Personal-rekrutierung und die Steigerung der Qualität der Bewerber. Zudem wollte sie eine Steigerung der Mitarbeiterbindung und Identifikation erreichen. Als positiven Nebeneffekt erhoffe sie sich zusätzlich die Stärkung der Marke Allgeier Productivity Solutions an sich.

In der Umfrage zeichnete sich ab, dass 50% der Unternehmen zur Implementierung der Arbeitgebermarke mit externen Dienstleistern zusammenarbeitete; die anderen 50% arbeiteten ausschließlich mit internen Mitteln. Allgeier Productivity Solutions führte selbst zahlreiche Maßnahmen zur Etablierung der Arbeitgebermarke ohne externe Dienstleister durch. So wurde an der Entwicklung eines Unternehmensleitbildes mit gemeinsamen Werten gearbeitet, wie auch an der Erarbeitung und Vermarktung eines Images, für welches die Allgeier Productivity Solutions steht. Zudem wird auf eine ständige Präsenz des Unternehmens und des Leitbildes auf Recruiting- bzw. Kommunikationskanälen geachtet, wie auch die Allgeier Productivity Solutions-Mitarbeiter Empfehlungen über Arbeitgeberbewertungsportale abgeben.

Zur Abgrenzung zu anderen mittelständischen Arbeitgebern nahm die Allgeier Productivity Solutions schließlich am Arbeitgeberwettbewerb „TOP JOB“ für das Jahr 2012 teil. Die Universität St. Gallen führte eine objektive Beurteilung der Personalmaßnahmen durch. Dabei wurden sowohl bereits überdurchschnittliche Maßnahmen angesprochen, aber ebenso auch strategische Verbesserungen genannt. Mit diesen Resultaten konnte die Allgeier Productivity Solutions weiterarbeiten, sie wusste, in welchen Bereichen sie bereits besonders gut ist und in welchen Bereichen verstärkt gearbeitet werden muss. Damit kam sie dem Ziel, eine gute Arbeitgebermarke zu werden, ein Stück näher. Überraschenderweise zählt die Allgeier Productivity Solutions bereits nach der 1. Teilnahme nicht nur zu den 100 besten Arbeitgeber, die sich mit dem Titel TOP JOB 2012 schmücken dürfen, sondern gewinnt sogar den Wettbewerb in der Größenkategorie A. Somit wurde der Allgeier Productivity Solutions der Titel „Arbeitgeber des Jahres 2012“ verliehen. Dieses Gütesiegel darf sie nun unbegrenzt nutzen, so z.B. auf allen Social Media Plattformen, auf ihrer Website und in Stellenanzeigen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Implementierung einer Arbeit-gebermarke trotz erhöhter Aufwände in Image- und Markenkommunikation vor allem zu einem sehr hohen Mehrwert für die Unternehmen führt. Employer Branding trägt zu einer verbesserten Zielerreichung im Personalwachstum bei und es wird ein geringerer Ressourceneinsatz bei der Rekrutierung benötigt. Außerdem gibt es im Unternehmen selbst eine geringere Fluktuation und die Loyalität der Mitarbeiter steigt. Sind also die Mitarbeiter tatsächlich zufriedener, so führt dies zu einer höheren Leistung und Motivation, sowie zu geringeren Fehlzeiten.

Dies ist natürlich im Sinne jedes Unternehmens.